Bildung

Lern Lesen und Schreiben, um nicht zu schweigen.

 

Das Projekt „Lern lesen und schreiben, um nicht zu schweigen.“ will Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund in ihrer Entwicklung unterstützen. In Lesestunden soll noch vor dem Schuleintritt Lese und Schreibschwächen entgegengewirkt und ein guter Zugang zur deutschen Sprache geschaffen werden. Die Umsetzung geschieht in Kooperation mit Kindergärten und dem Kulturzentrum des Kieler Stadtteils Gaarden.

Chancengleichheit besteht in Deutschland nur auf dem Papier. Lese- und Schreibschwächen sind in unserer Gesellschaft stark verbreitet. Kinder mit Migrationshintergrund sind dabei in besonderem Maße betroffen. In der Folge entstehen vielfach Nachteile auf persönlicher, gesellschaftlicher und beruflicher Ebene. Derzeit lebt rund jeder elfte Deutsche mit den durch funktionalen Analphabetismus entstehenden Problemen. Hilfestellungen im Kindesalter können dabei Hürden abbauen und Zugang zu Bildung und Entwicklung sichern.

Das Projekt „Lern lesen und schreiben, um nicht zu schweigen.“ will Kinder aus sozial- und bildungsschwächeren Familien noch vor dem Schuleintritt unterstützen.
In Lesestunden will das Team in Kooperation mit Kindergärten und dem Kulturzentrum des Kieler Stadtteils Gaarden die Perspektiven der Kinder erweitern. Ehrenamtlich tätige Pädagogik-Studierende übernehmen die Betreuung vor Ort.

Mit seinem präventiven Ansatz will das Projektteam den Ursachen von Analphabetismus entgegenwirken, Kinder und ihre Eltern direkt unterstützen und zum Nachahmen anregen.

„Unser Projekt ist für Problemstadtteile konzipiert, wie es sie deutschlandweit überall gibt. Da es keiner großen finanziellen Investitionen bedarf, ist es auch andernorts mit einigen Ehrenamtlichen umsetzbar.“

Kieler Deich

 

 

Wir möchten die Stadt Kiel lebenswerter machen und dafür einen Raum schaffen, an dem sich Jung und Alt treffen können, um gemeinsam Kräuter, Obst und Gemüse anzubauen, zu ernten und sich auszutauschen. Unser Projekt bindet dabei die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – ein.

Zum einen möchten wir Menschen alltagsnah, innerhalb der Stadt, die Möglichkeit geben, eine grüne Oase als Erholungsraum zu nutzen und Gleichgesinnte zu treffen. Für die Schulkinder dient der Garten als Bildungs- und Erfahrungsraum. Sie können praktisch erleben, woher ihr tägliches Essen kommt. Dabei sollen neben regionalen Feldfrüchten auch geschmackvolle alte Sorten, wie z.B. Topinambur angebaut werden. Bei der Bepflanzung der Gärten wollen wir auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln verzichten.

Bei der Gestaltung der Beete von Schulgärten sollen Kinder eingebunden werden. Wir vermitteln das theoretische Wissen und geben einen gewissen Rahmen vor (welche Pflanzen am Standort gedeihen), aber letztendlich sollen die Kinder bestimmen, was angebaut werden soll. Mehrere kleine Gartenflächen an einer Schule sollten uns erlauben, Beete und Gärten zu verschiedenen Themen anzulegen. Die entstandenen Gärten können auch fächerübergreifend genutzt werden, zum Beispiel in Verbindung mit dem Biologie-, Erdkunde- oder Kunstunterricht.

Weitere Einsatzgebiete von Kiel.erDe.ich können Seniorenheime oder öffentliche Plätze in der Stadt sein. In den Seniorenheimen wollen wir durch den Anbau von Obst und Gemüse einerseits zu einer gesunden Ernährung beitragen, aber auch einen Treffpunkt und vielleicht ein neues Hobby schaffen. Um den älteren Leuten das Gärtnern zu erleichtern, wollen wir Hochbeete errichten.

 

Goldeimer - Komposttoiletten auf Festivals

 

Ressource, nicht Abfall: Das Projekt Goldeimer will umweltschädliche Chemietoiletten auf Events durch ein ökologisches Toilettensystem ersetzen. Festivaltaugliche Komposttoiletten sollen Besuchern und Veranstaltern die Alternativen offensichtlich machen. Das Team betreibt dabei von der Sammlung bis zur Kompostierung die komplette Logistik.

Die Veranstalter von jährlich hunderten deutschen Open Air-Festivals sind auf den Einsatz mobiler  Chemietoiletten angewiesen. Deren Entsorgung ist ökologisch bedenklich, die Fäkalien müssen mit chemischen Sanitärzusätzen vermengt und in Kläranlagen aufwendig entsorgt werden. Viele Festivalgänger assoziieren zudem Ekel, Gestank und Dreck mit einem Toilettenbesuch.

Das Team will Fäkalien nicht als Abfall betrachten, sondern als Ressource. Die Projektmitglieder konzipieren ein ökologisches Toilettensystem und steuern dessen gesamte Logistik. Die gesammelten Ausscheidungen werden im Anschluss an eine Veranstaltung kompostiert und können ca. ein Jahr später als Humus einem neuen Nutzen zugeführt werden.
 Veranstalter haben durch Goldeimer die Möglichkeit, sich von anderen Festivals abzuheben und selbst für positives, umweltbewusstes Handeln zu stehen.

Das Projekt Goldeimer will ein Zeichen setzen und Veranstalter von Festivals dazu ermutigen, auf Komposttoiletten umzusteigen. Zwölf Millionen Menschen besuchen mindestens ein deutsches Festival im Jahr. Auf innovative Weise will das Team über Hintergrund und Potential von Komposttoiletten informieren.

MeMo Forensics

 

Aufgrund von Akkreditierungs- und Qualitätsmanagementvorgaben fallen auch in der forensischen Routinearbeit – wie in allen anderen Institutionen – immer größere Datenmengen an. 

Um bereits etablierte Standardverfahren weiter zu optimieren und zu vereinfachen, wurden von MeMo Forensics diverse Datenbank- und Softwaremodule entwickelt, die zum einen eine erhebliche Zeit- und Papierersparnis gewährleisten, aber auch (bio)statistische Auswertungen und Analysen mithilfe von neu geschaffenen Schnittstellen zu Analysegeräten erheblich erleichtern.

Innovativ ist dabei das Zusammenspiel zwischen reinen Datenbankfunktionen, Analyse- und Auswertesoftware sowie einer Zwei-Wege-Kommunikation (Schnittstelle). Die Schnittstellen funktionieren bidirektional zwischen diversen Analysegeräten und Softwaremodulen. Bisher ist keine andere Software auf dem wissenschaftlichen Markt erhältlich, die diese Funktionen alle miteinander verbindet und individuell auf bestehende Probleme anpassbar ist.  

Die Verwendung der Softwaremodule in rechtmedizinischen Einrichtungen trägt zu einer schnelleren und effektiveren Verarbeitung und Auswertung von molekulargenetischen Datensätzen bei. Damit können nicht nur aktuelle Fälle (z.B. Vergewaltigungen), sondern auch „Cold Cases“ wesentlich zeit- und kostensparender aufgeklärt werden.

Ziel dieses Projektes soll es sein, diese Module für den Routinebetrieb in der Rechtsmedizin zu etablieren und weiter anzupassen.

Lern lesen und schreiben, um nicht zu schweigen

 
Derzeitiger Status: 
Projekt
Gruppenfunktionen: 

Für unseren Kurs Kommunikation und Medien haben wir das im folgenden beschriebene Projekt "Lern lesen und schreiben, um nicht zu schweigen." entwickelt. Wir sind dankbar für jedes Like und jede Unterstützung von euch, denn nur gemeinsam kann man wirklich was verändern!
Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, meldet euch einfach bei uns :)

-Das geht jeden etwas an!-

In Deutschland leben etwa 7 Millionen Analphabeten. 7 Millionen Menschen,
die, wenn es hoch kommt, gerade mal ihren Namen schreiben und lesen können
und denen somit jeglicher Zugang zu weiterer Bildung und zu unserer
Gesellschaft verwehrt wird.

Unser Ziel des Projekts ist es, dies zukünftig zu verhindern. Anknüpfen
möchten wir mit unseren Umsetzungsmaßnahmen bei den jüngsten und den
wichtigsten Menschen unserer Gesellschaft - den Kindern.
Durch gezielte Leseeinheiten in Kindergärten und Kindertagesstätten in
Kieler Problemstadtteilen, wie Gaarden und Mettenhof, soll das Problem
bekämpft werden bevor es entsteht, bevor der Teufelskreis der
Perspektivlosigkeit schon in der Grundschule beginnt.
Erfolgsversprechend ist daran, dass es keinerlei finanzieller
Unterstützung zur Umsetzung unseres Projektes bedarf, da wir auf eine
Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Studenten und Kindergärten
ausgerichtet sind. In den ersten sechs Monaten Laufzeit des Projektes ist
es uns wichtig, ein Netzwerk zwischen den Kindergärten und den angehenden
Pädagogen aufzubauen, welches sich nach einer Phase der Etablierung und
Bekanntmachung selbst koordiniert. Die Kieler Uni hat eine Vielzahl von
Studenten, die im Bereich Lehramt und/oder Pädagogik studieren, die
gleichfalls wie die Kinder von jenen pädagogischen Erfahrungen
profitieren.

Ort: 
Deutschland
Bitte markiere, mit welchen Themen sich Dein Projekt/ DeinTeam / Deine Organisation hauptsächlich beschäftigt:: 

MUDDI Markt

 

Das Projekt namens MUDDI-Markt ist eine Plattform auf der Kieler Woche, bei dem nachhaltiger Unternehmergeist auf Zukunftsfähigkeit, fair gehandelte Konsumgüter auf umweltfreundliches Engagement trifft. Im Rahmen eines von der Stadt Kiel unterstützten Projektes unweit des internationalen Marktes an der Holstenbrücke sind im Rahmen dieses Projektes sowohl Podiumsdiskussionen zu den Themen „Nachhaltige Wirtschaft“ und „ökologische Stromnutzung“ als auch kulturelle Benefiz-Veranstaltungen von gemeinnützigen Trägern geplant. Als Highlight im Abendprogramm ist eine „Fahrrad-Disko“ geplant, bei der Musik nur dann läuft, wenn auf Fahrrädern genügend Strom erzeugt wird. So sollen im Laufe des gesamten Projekts Menschen zusammenkommen, die sich für Alternativen zu umweltfreundlichen Kulturprojekten und Ideen für nachhaltiges Wirtschaften interessieren. Die Einbeziehung und aktive Teilnahme der Zielgruppe gilt dabei als Grundlage des Projekts, um zu zeigen, dass Nachhaltigkeit auch bei kulturellen Festen Spaß machen kann und damit der MUDDI-Markt als positive Ergänzung zum Kieler Woche Programm dient.

Change Today

 

Das Projekt Change Today will Schüler für die Problematik der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll sensibilisieren. In einem Designwettbewerb entwerfen die Jugendlichen Motive für Jutetaschen und setzen sich dabei kreativ mit der Problematik „Plastikmüll im Meer“ auseinander. Ziele des Teams sind ein ressourcenschonendes Handeln und größeres Verantwortungsbewusstsein.

Im Unterricht vieler Schulen mangelt es an Angeboten nachhaltiger Umweltbildung. Kindern und Jugendlichen fehlen Möglichkeiten, eigene kreative Ideen, Ansichten und Gelerntes zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit umzusetzen. Durch konkrete Aktionen könnten die Entscheidungsträger von morgen das Wirken eigenen Engagements spüren und früh für gesellschaftlich bedeutende Probleme Interesse entwickeln.

Das Projekt will Schüler für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Wertstoff Plastik sensibilisieren und auf Auswirkungen wie die Verschmutzung der Meere durch Plastiktüten aufmerksam machen. In einem Designwettbewerb bietet das Projekt Schülern die Gelegenheit, Jutetaschen zu gestalten und sich damit kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Das Team von „Change Today“ will Jugendliche zu mehr Verantwortungsbewusstsein und kreativem Tatendrang anspornen. Durch das Nutzen der selbst gestalteten Taschen handeln die Schüler ressourcenschonend. Zudem vermittelt das Projekt den Schülern einen bewussteren Umgang mit Plastik.

Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Kiel-Altenholz. Die Lerneffekte sollen auch auf anderer Ebene spürbar werden:
„Wir wollen, dass die Thematik auch über den schulischen Rahmen und in die Familien hinausgetragen wird.“

Stichwörter: 

Bügelbüdel

 

Plastikmüll neu definiert: Das Projekt Bügelbüdel will gebrauchte Plastiktüten zu Patchworkplanen zusammenbügeln und -nähen und daraus robuste, modische Artikel herstellen. Ziel ist es, für das Thema Recycling zu sensibilisieren. Die Taschenproduktion soll zusammen mit der Nähwerkstatt der „Brücke SH“ erfolgen, in der Menschen mit psychischen Erkrankungen arbeiten.

Der Griff zur neuen Plastiktüte gehört in Deutschland zum Einkauf wie das Bezahlen an der Kasse.
65 solcher „Einkaufshilfen“ verbraucht jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr. Häufig wird eine Tüte nur einmalig und kurz genutzt.
Die Situation füttert die aktuelle Diskussion rund um das Thema Güterverschwendung.
Wir sind eine „Wegwerfgesellschaft“, sehen nur kurzfristig den Wert hinter dem Wertstoff.
Was könnte dazu führen, dass der Verbrauch sinkt?
Das Team will gebrauchte Plastiktüten sammeln und aufwertend weiterverarbeiten.
Mittels eines Bügelverfahrens entstehen nach dem Zusammennähen große Patchworkplanen und anschließend Umhängetaschen, Geldbeutel und andere robuste, modische Artikel. Mit Kauf und Nutzen der Bügelbüdel-Produkte können sich Kunden aktiv für die Idee des Recyclings engagieren. Das schafft nach Einschätzung der Projektmitglieder einen bewussteren Umgang mit dem Wertstoff und führt zukünftig zum Verzicht auf Plastiktüten.
Für ihr Projekt konnte das Team mit der Nähwerkstatt der „Brücke SH gGmbH“ einen Partner gewinnen. Hier werden Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen einen Teil der Arbeiten umsetzen. Auf langfristige Sicht streben die Initiatoren an, das Projekt auch über Kiels Grenzen hinaus wachsen zu lassen.

Latine Loqui

 
Derzeitiger Status: 
Projekt

was?

Im Schulunterricht wird Latein für gewöhnlich ausschließlich als Schriftsprache rezipiert, gelesen und ins Deutsche übersetzt. Die Projektgruppe bietet Schülern die Möglichkeit, Latein als eine lebendige, sprechbare Sprache kennenzulernen, in der auch eine aktive Kommunikation möglich ist.

Die Projektgruppe besucht auf Einladung von Lateinlehrern einzelne Lerngruppen in ihrer Schule.

wie?

Während der Veranstaltung wird nach der Immersionsmethode, die sich im Unterricht neuer Fremdsprachen bewährt hat, ausschließlich Latein gesprochen. Alle benötigten lateinischen Sätze und Vokabeln werden an Bildern gezeigt und erklärt, so dass Vorkenntnisse nicht erforderlich sind. Beim Erzählen von Bildergeschichten, Beschreiben von Szenen in Wimmelbildern und bei anderen Sprechübungen können jedoch auch weitere vorhandene Sprachkenntnisse angewendet und geübt werden.

Langfristig soll das Kursmaterial auf den Wortschatz der häufigsten Lehrbücher in S-H abgestimmt werden. So können die Schüler im Workshop selbst auf einen großen Wortschatz zurückgreifen. Durch die Verknüpfung mit dem gewohnten Schulunterricht werden langfristige Lerneffekte erzielt.

für wen?

Das Latine Loqui-Projekt richtet sich an Lateinklassen jeder Klassenstufe und Lateinlehrer im Raum Schleswig-Holstein, die ausprobieren möchten, die lateinische Sprache aktiv zu sprechen.

warum?

Ein Ziel des Lateinunterrichts ist es, an der lateinischen Sprache exemplarisch die Strukturen der meisten europäischen Sprachen zu vermitteln und „Sprache als Instrument des Denkens und der Kommunikation“ zu reflektieren (Lehrplan des Landes Schleswig-Holstein für die Sekundarstufe I). Da im Lateinunterricht deswegen die lateinische Sprache von einer sehr distanzierten, reflektierten Warte aus beobachtet wird und keine eigenen Gedanken in lateinischer Sprache formuliert werden, bleibt den Schülern ein Eintauchen in die Sprache verwehrt; das völlige Fehlen von aktiven Sprachkenntnissen erschwert jedoch auch das passive Verständnis lateinischer Texte.

Die Schüler machen im Workshop die Erfahrung, dass sie ihren passiven Wortschatz an gelernten Vokabeln aktiv in der Kommunikation anwenden und sich in der lateinischen Sprache verständigen können.

Diese Erfahrung wird erstens ihr Selbstvertrauen in ihre eigenen Sprachkompetenzen stärken. Zweitens werden die Schülerinnen und Schüler nach dieser Erfahrung die lateinische Sprache als weniger fremdartig betrachten und sich leichter darauf einlassen, in lateinischen Texten nicht nur die grammatikalischen Phänomene, sondern auch die Gedankengänge in den Texten nachzuvollziehen.

Wir möchten mit unserem Projekt erreichen, dass möglichst viele Schüler die lateinische Sprache mindestens einmal aktiv anwenden, um sie als das zu begreifen, was sie ist: nämlich eine Sprache, in der ursprünglich Muttersprachler, dann viele Jahrhunderte lang europäische Gelehrte ihre Gedanken verfasst und uns bis heute in Textform nachvollziehbar zugänglich gemacht haben.

was bisher?

Nach zwei Schulbesuchen im Sommer 2012 durch die Projektleiterin gab es positive Rückmeldung, Weiterempfehlungen und die Bitte um Wiederholung. Auch folgten mehrere interessierte Anfragen anderer Lateinlehrkräfte im Raum Schleswig-Holstein.

Diese positive Resonanz gab den Ausschlag, das junge Soloprojekt zu einem Gemeinschaftsprojekt mehrerer Studenten mit aktiven Lateinkenntnissen zu transformieren. Wir möchten ein gemeinsames Konzept entwickeln und die Workshops gemeinschaftlich an Schulen vorstellen. Der Vorteil ist hierbei zum einen, dass Dialoge leichter und natürlicher in verteilten Rollen vorgespielt werden können, um neue Wendungen einzuführen. Zweitens kann eine große Lerngruppe gerade bei wechselnden Methoden und Lernformen wie Partnerarbeit und Gruppengesprächen besser betreut werden als durch eine Einzelperson.

was weiter?

Wir suchen zur Zeit neue Teammitglieder, die an unserem Latine Loqui-Projekt mitwirken möchten. Die Workshops werden von den einladenden Schulen mit einem Honorar an die Projektkasse und einer Reisekostenerstattung vergütet. Es ist geplant, die Einnahmen des Projekts in die Verbesserung des Kursmaterials zu investieren.

Ort: 
Latine Loqui Kiel, Schleswig-Holstein
Deutschland
Bitte markiere, mit welchen Themen sich Dein Projekt/ DeinTeam / Deine Organisation hauptsächlich beschäftigt:: 

Latine Loqui

 

was?

Im Schulunterricht wird Latein für gewöhnlich ausschließlich als Schriftsprache rezipiert, gelesen und ins Deutsche übersetzt. Die Projektgruppe bietet Schülern die Möglichkeit, Latein als eine lebendige, sprechbare Sprache kennenzulernen, in der auch eine aktive Kommunikation möglich ist.

Die Projektgruppe besucht auf Einladung von Lateinlehrern einzelne Lerngruppen in ihrer Schule.

wie?

Während der Veranstaltung wird nach der Immersionsmethode, die sich im Unterricht neuer Fremdsprachen bewährt hat, ausschließlich Latein gesprochen. Alle benötigten lateinischen Sätze und Vokabeln werden an Bildern gezeigt und erklärt, so dass Vorkenntnisse nicht erforderlich sind. Beim Erzählen von Bildergeschichten, Beschreiben von Szenen in Wimmelbildern und bei anderen Sprechübungen können jedoch auch weitere vorhandene Sprachkenntnisse angewendet und geübt werden.

Langfristig soll das Kursmaterial auf den Wortschatz der häufigsten Lehrbücher in S-H abgestimmt werden. So können die Schüler im Workshop selbst auf einen großen Wortschatz zurückgreifen. Durch die Verknüpfung mit dem gewohnten Schulunterricht werden langfristige Lerneffekte erzielt.

für wen?

Das Latine Loqui-Projekt richtet sich an Lateinklassen jeder Klassenstufe und Lateinlehrer im Raum Schleswig-Holstein, die ausprobieren möchten, die lateinische Sprache aktiv zu sprechen.

warum?

Ein Ziel des Lateinunterrichts ist es, an der lateinischen Sprache exemplarisch die Strukturen der meisten europäischen Sprachen zu vermitteln und „Sprache als Instrument des Denkens und der Kommunikation“ zu reflektieren (Lehrplan des Landes Schleswig-Holstein für die Sekundarstufe I). Da im Lateinunterricht deswegen die lateinische Sprache von einer sehr distanzierten, reflektierten Warte aus beobachtet wird und keine eigenen Gedanken in lateinischer Sprache formuliert werden, bleibt den Schülern ein Eintauchen in die Sprache verwehrt; das völlige Fehlen von aktiven Sprachkenntnissen erschwert jedoch auch das passive Verständnis lateinischer Texte.

Die Schüler machen im Workshop die Erfahrung, dass sie ihren passiven Wortschatz an gelernten Vokabeln aktiv in der Kommunikation anwenden und sich in der lateinischen Sprache verständigen können.

Diese Erfahrung wird erstens ihr Selbstvertrauen in ihre eigenen Sprachkompetenzen stärken. Zweitens werden die Schülerinnen und Schüler nach dieser Erfahrung die lateinische Sprache als weniger fremdartig betrachten und sich leichter darauf einlassen, in lateinischen Texten nicht nur die grammatikalischen Phänomene, sondern auch die Gedankengänge in den Texten nachzuvollziehen.

Wir möchten mit unserem Projekt erreichen, dass möglichst viele Schüler die lateinische Sprache mindestens einmal aktiv anwenden, um sie als das zu begreifen, was sie ist: nämlich eine Sprache, in der ursprünglich Muttersprachler, dann viele Jahrhunderte lang europäische Gelehrte ihre Gedanken verfasst und uns bis heute in Textform nachvollziehbar zugänglich gemacht haben.

was bisher?

Nach zwei Schulbesuchen im Sommer 2012 durch die Projektleiterin gab es positive Rückmeldung, Weiterempfehlungen und die Bitte um Wiederholung. Auch folgten mehrere interessierte Anfragen anderer Lateinlehrkräfte im Raum Schleswig-Holstein.

Diese positive Resonanz gab den Ausschlag, das junge Soloprojekt zu einem Gemeinschaftsprojekt mehrerer Studenten mit aktiven Lateinkenntnissen zu transformieren. Wir möchten ein gemeinsames Konzept entwickeln und die Workshops gemeinschaftlich an Schulen vorstellen. Der Vorteil ist hierbei zum einen, dass Dialoge leichter und natürlicher in verteilten Rollen vorgespielt werden können, um neue Wendungen einzuführen. Zweitens kann eine große Lerngruppe gerade bei wechselnden Methoden und Lernformen wie Partnerarbeit und Gruppengesprächen besser betreut werden als durch eine Einzelperson.

was weiter?

Wir suchen zur Zeit neue Teammitglieder, die an unserem Latine Loqui-Projekt mitwirken möchten. Die Workshops werden von den einladenden Schulen mit einem Honorar an die Projektkasse und einer Reisekostenerstattung vergütet. Es ist geplant, die Einnahmen des Projekts in die Verbesserung des Kursmaterials zu investieren.

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