Kiel

Yooweedoo-Projekte werden von der Stadt Kiel gefördert

 

Die Change-Projekte Kieler Honig, Café ImPuls Kiel, Campus Gemüse und Change Today haben beim Change Award der Stadt Kiel am vergangenen Sonnabend gewonnen! Insgesamt gab es 1.000 Euro, die auf die Projekte aufgeteilt wurden. Die Jury bestand aus

sloMo

 

Lastenrad statt Autofahrt. Das Projekt „sloMo“ will zu einer nachhaltigeren Mobilität im urbanen Raum beitragen. Mit der Gründung einer Genossenschaft will das Team ein Leihsystem für Lastenfahrräder in Kiel aufbauen. Das System bietet Autofahrern eine umweltfreundliche Alternative. Für Menschen ohne Fahrzeug entstehen neue Möglichkeiten.

Wer im innerstädtischen Bereich ins Auto steigt, hat meist Dinge zu transportieren. Die Strecken sind dabei oftmals kurz, der Klimaeinfluss hoch. 23% aller Treibhausgase werden durch Mobilität verursacht. Im unmotorisierten Individualverkehr liegt das Potential, gesellschaftlichen Wandel zu schaffen und dabei die Umwelt zu schonen. In Kiel sind Lastenfahrräder noch wenig verbreitet. Ein flexibles und attraktives Angebot könnte Bürger dazu ermutigen,
das Auto öfter stehen zu lassen. Das Projekt sloMo will ein Verleihsystem für Lastenfahrräder aufbauen.
Schnell und unkompliziert sollen Stadtbewohner in einem dichten Netz von Verleihstationen für sich die Alternative erkennen. Kiel ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands und bietet für das Projekt eine hervorragende Infrastruktur. Über ein Genossenschaftsmodell will sloMo Bürgern den Einstieg erleichtern.

Neben einer Reduzierung der PKW-Nutzung eröffnet das System weitere Chancen. Menschen ohne Auto bietet sloMo die Möglichkeit, größere Transporte überhaupt erst vorzunehmen. „Schöne Nebeneffekte sind die Lärmminderung, die Gesundheitsförderung und die Etablierung von gemeinschaftlichem Konsum. Wir wollen die Idee einer zukunftsfähigen Stadt erlebbar und sichtbar machen und viele Menschen mitreißen.“

Café ImPuls

 

Das Projekt Café Impuls will in der Universität Kiel ein studentisches Changemaker-Netzwerk aufbauen. In Form eines von Studierenden betriebenen Cafés will es einen Treffpunkt auf dem Campusschaffen, an dem kreative Köpfe und Ideen zusammenfinden und gemeinsam an Projekten für eine nachhaltige Entwicklung derGesellschaft arbeiten.
 
Globale Veränderungen erfordern nachhaltige Ansätze der Gesellschaft. Hochschulen als Ausbildungsstätte zukünftiger Entscheidungsträgerkommt dabei eine besondere Rolle zu. Bürgerschaftliches Engagement und die Übernahmegesellschaftlicher Verantwortung sollten deshalbfeste Bestandteile in Universitäten werden. Im Schaffeneines alternativen, kreativen Lernortes direkt auf dem Unigelände liegt das Potential, universitäres Wissen und soziales Engagement zu verbinden.

Das Projekt Café ImPuls will auf dem Campus der Kieler Universität ein Netzwerk aufbauen, in dem Studierende ihre Social Business-und Projektideen sichtbar machen und Mitstreiter und Unterstützung finden können. Dreh- und Angelpunkt dieser Aktivitäten soll dabei ein unabhängiges, von Studierenden betriebenes Café bilden, in dem die Changemaker gemeinsam an Projekten arbeiten können.

In der Startphase wird das Projektteam zunächst ihr Konzept in Form von Workshops, Seminaren und Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten testen, bis hier für ein fester Raum auf dem Campus etabliert werden kann. Die Initiatoren möchten so „einen studentischen Marktplatz der Ideen schaffen, der eine nachhaltige Kultur, umweltbewusste Initiativen und Zukunftsdenken fördert.“ Alle Aktivitäten folgen den Leitlinien studentischer Selbstorganisation und Partizipation, Nachhaltigkeit und Transparenz.

 

Mail: ImPuls.Kiel[at]gmail.com

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Kieler Deich

 

 

Wir möchten die Stadt Kiel lebenswerter machen und dafür einen Raum schaffen, an dem sich Jung und Alt treffen können, um gemeinsam Kräuter, Obst und Gemüse anzubauen, zu ernten und sich auszutauschen. Unser Projekt bindet dabei die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – ein.

Zum einen möchten wir Menschen alltagsnah, innerhalb der Stadt, die Möglichkeit geben, eine grüne Oase als Erholungsraum zu nutzen und Gleichgesinnte zu treffen. Für die Schulkinder dient der Garten als Bildungs- und Erfahrungsraum. Sie können praktisch erleben, woher ihr tägliches Essen kommt. Dabei sollen neben regionalen Feldfrüchten auch geschmackvolle alte Sorten, wie z.B. Topinambur angebaut werden. Bei der Bepflanzung der Gärten wollen wir auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln verzichten.

Bei der Gestaltung der Beete von Schulgärten sollen Kinder eingebunden werden. Wir vermitteln das theoretische Wissen und geben einen gewissen Rahmen vor (welche Pflanzen am Standort gedeihen), aber letztendlich sollen die Kinder bestimmen, was angebaut werden soll. Mehrere kleine Gartenflächen an einer Schule sollten uns erlauben, Beete und Gärten zu verschiedenen Themen anzulegen. Die entstandenen Gärten können auch fächerübergreifend genutzt werden, zum Beispiel in Verbindung mit dem Biologie-, Erdkunde- oder Kunstunterricht.

Weitere Einsatzgebiete von Kiel.erDe.ich können Seniorenheime oder öffentliche Plätze in der Stadt sein. In den Seniorenheimen wollen wir durch den Anbau von Obst und Gemüse einerseits zu einer gesunden Ernährung beitragen, aber auch einen Treffpunkt und vielleicht ein neues Hobby schaffen. Um den älteren Leuten das Gärtnern zu erleichtern, wollen wir Hochbeete errichten.

 

CampusRAD

 

Das Projekt CampusRAD will zu einer nachhaltigen Mobilität auf dem Campus der Universität Kiel beitragen. Ihr Mittel: Ein Leihfahrradsystem. Studierende und Mitarbeiter sollen in naher Zukunft günstig und flexibel die Teilzentren des Campus auch per Fahrrad erreichen können. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Universität Kiel.

Der Campus der Kieler Universität ist in mehrere Bereiche zerschnitten. Beispielsweise liegt die zentrale Bibliothek in einer Entfernung von 20 Minuten Fußweg zum Audimax. Für Studierende, die wegen ihrer Veranstaltung diese Entfernung kurzfristig und regelmäßig überwinden müssen, bedeutet dies eine echte Herausforderung.

Die Busse auf der einzigen Verbindungsstraße sind meist überfüllt, Parkmöglichkeiten gering. Die Teilzentren des Campus wären zwar in optimaler Fahrradreichweite, aber bei weitem nicht jeder Student hat ein Rad vor Ort. Das Projekt CampusRAD will ein Leihfahrradsystem auf dem Campus der Universität Kiel aufbauen. Studierenden, Mitarbeitern und Besuchern wäre damit eine flexible Fortbewegungsmöglichkeit geboten. Eine umweltfreundiche und nachhaltige Alternative zum Bus.

An zunächst zwei Standorten sollen Verleihstationen mit je 25 Fahrrädern entstehen. Das Ausleihen ist einfach, schnell und jederzeit möglich. „Durch das CampusRAD wollen wir einen wichtigen
ökologischen und ökonomischen Beitrag zur Mobilität auf dem Kieler Campus leisten.“ Mit ihrem Projekt hat das Team bei der Universität großen Anklang gefunden. In enger Kooperation soll im Sommer 2013 das CampusRAD in Kiel Realität werden.

Recycled Bamboos Kiel

 

Bambusfahrräder für KIEL!

Wir, die Bamboos Kiel,haben uns das Ziel gesetzt, die auffallend häufig vorkommenden, „herrenlosen“ Schrottfahrräder in Kiel zu recyceln.

Dazu wollen wir die noch verwertbaren Teile in Kombination mit einem, aus dem nachwachsenden Rohstoff Bambus bestehenden Rahmen ausrüsten und somit die Lebensdauer verlängern. So werden wir versuchen, resourcensschonende, nachhaltige und umweltfreundlichere Fahrräder zu bauen.

Bambus ist ein sehr schnell wachsender Rohstoff , der sich wegen seiner Eigenschaften, zu denen Elastizität und Stabilität zählen,besonders für den Rahmenbau eignet. Im asiatische Raum wird Bambus schon lange besonders als Werkstoff im Häuser- und Gestüstbau verwendet.

Die Dringlichkeit unseres Projekts liegt vor allem darin, dass Recycling im Zeitalter der knappen Ressourcen immer unerlässlicher wird. Trotzdem gibt es noch einen erheblichen Anteil von Menschen in unserer Gesellschaft, die das Problem des Ressourcenschutzes nicht interessiert bzw. von diesem nicht tangiert werden.

Mit Hilfe von Facebook und co. wollen wir euch und möglichst viele andere über die Chancen, Fortschritte und Rückschläge unseres Projekts informieren.

In unseren Augen bietet sich die Studentenstadt Kiel mit ihrer hervorragenden Fahrrad Infrastruktur für diese Idee besonders an. 

Über die Ursachen, Nutzen, Chancen und Entwicklung unseres   Projekts werden wir unter anderem mit Hilfe unserer Facebookseite informieren.

Wir würden uns sehr über eure Unterstützung freuen!

Euer Bamboos Kiel

 

Zukunftswerkstatt Nachhaltige Universität Kiel

 

Am Freitag, den 11.01.2013 von 12:00 s.t. bis 14:00 s.t. findet die Zukunftswerkstatt Nachhaltige Universität Kiel statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrenden, Studierenden und Angestellten der CAU, die Akteure und Multiplikatoren für eine „Nachhaltige Universität Kiel“ sind oder es werden wollen.

Design Thinking Workshop

 

Am Freitag, den 14.12.2012 fand in Kiel der erste Design Thinking Workshop der School of Sustainability statt. Unter Anleitung der Trainerin Frauke Godat vom Projekt Perle bearbeiteten 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Begeisterung Designprobleme für eine nachhaltige Universität und Stadt Kiel. Es entstanden Konzepte für ein von Studierenden geleitetes Kreativ-Cafe auf dem Campus, eine von Studierenden gestaltete Kunstmeile und ein Modul Herausforderung und Engagement. Vielen Dank an Frauke für den tollen Workshop!

Kiel: Changemaker Initiative startet mit großer Beteiligung! Studierende lernen soziales Unternehmertum

 

Am vergangenen Dienstag startete die erste Veranstaltung des Changemaker Netzwerkes Kiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit mehr als 100 TeilnehmerInnen. Im Rahmen des „Changemaker Curriculums“ geht es darum, Ideen zu entwickeln, um selbst etwas zu bewirken. „Im Mittelpunkt stehen zukunftsfähige Projekte, die in Zusammenarbeit mit Akteuren in der Region Kiel konkret umzusetzen sind,“ so Professor Christoph Corves von der Kiel School of Sustainability der CAU.

Kieler Honig

 
Derzeitiger Status: 
Projekt

Hintergrund

Die Biene ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier. Bienen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Pflanzen und tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei, und das insbesondere in der Stadt. Dabei sammeln sie Nektar, aus dem eines der wertvollsten Naturprodukte überhaupt entsteht: Honig. Doch die Bienen brauchen unsere Hilfe. Allein im letzten Jahr (2011) haben die Imker in Schleswig-Holstein 30 Prozent ihrer Bienenvölker durch Krankheiten und Schädlingsbefall verloren. Weitere Probleme sind zunehmende Verluste durch Intensivierung der Landwirtschaft sowie vermehrter Pestizideinsatz. Hinzu kommen Absatzschwierigkeiten und eine mangelnde Wertschätzung für die Imker und ihre Produkte in der Region. Nicht zuletzt kämpft die Imkerschaft mit einer starken Überalterung, die durch Nachwuchsimker aufgehalten werden muss.

Bedeutung für die Gesellschaft

Unser Ziel ist es, in der Stadt Kiel nach ökologischen Kriterien Bienen zu halten und Honig zu gewinnen. Den in der Stadt erzeugten Honig nutzen wir als Transportmedium für die Bedeutung der Imkerei generell und insbesondere für die Stadt Kiel. Kieler Stadthonig wirbt um Aufmerksamkeit der Kieler für ihre Stadtnatur und das Begreifen für unsere Abhängigkeit von funktionierenden Ökosystemen. Gleichzeitig stärkt es die Identifikation der Kieler mit ihrer Stadt.

Unsere Visionen und Ziele

Unsere Idee und Visionen lassen sich in zwei Teilbereiche gliedern:

I Honiggewinnung und Vertrieb

Die Stadtnatur bietet für Bienen ein großes Nahrungsangebot, das in Teilen größer und vielfältiger ist als auf dem Land, wo durch die fortschreitende Intensivierung von Monokulturen das Nahrungsangebot einseitig und nicht dauerhaft für ein Imkerjahr zur Verfügung steht. Stadthonig ist kein sortenreiner Honig, sondern ein wilder Honig aus den Blütenständen der Stadt. In unserem Vorhaben werden im administrativen Stadtgebiet Kiel Bienenvölker zur Honiggewinnung aufgestellt. Dabei soll mit Privatpersonen sowie Unternehmen und Organisationen gleichermaßen zusammengearbeitet werden. Der gewonnene Honig wird unter einer eigens entwickelten Marke  "Kieler Honig" verkauft. Dafür werden ein Marketingkonzept sowie eine Vertriebsstruktur aufgebaut. Mit dem Erlös wird die Unterhaltung und Vermehrung der Völker sowie der Ausbau der Honigerzeugung weiter entwickelt.

II Aufbau einer Gemeinschaftsstadtimkerei

Der Aufbau einer Gemeinschaftsimkerei soll die Stadtimkerei sichtbar in Kiel verankern. So können die Kieler direkt in Kontakt mit uns und der Thematik kommen. Zusätzlich sollen Menschen die Möglichkeit bekommen, selbst aktiv zu werden. Die Gemeinschaftsimkerei bietet anderen Stadtimkern und denen, die es werden wollen Materialien und Know-How, um selbst Bienen zu halten und Honig zu gewinnen. Damit werden entscheidende Hürden für Anfänger abgebaut. Gleichzeitig stärkt die Gemeinschaftsimkerei die Bedeutung der Imkerei allgemein. Zusätzlich bietet die Stadtimkerei Kindergärten und Schulen Inhalte zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an. So werden junge Menschen an die Imkerei herangeführt, entdecken die Lebenswelt der Bienen, werden für ihre Stadtnatur sensibilisiert und können spielerisch die Arbeitsweise eines Imkers kennen lernen. Dafür bietet die Stadtimkerei Dinge zum Anschauen, Anfassen, selber machen und mit-nach-Hause nehmen.

Ort: 
Kiel
Deutschland
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